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Mittwoch, 11. Mai 2016

BBQ Grillsauce selbstgemacht

BBQ Sauce


Im Sommer wird gegrillt! So oft es geht und gerne auch wenn das Wetter nicht mitspielt. Ich habe vor kurzem in einem anderen Blog gelesen, dass sich die Küchenbesitzerin dann über eine saubere Küche freut. Ich finde das gilt aber nicht für die Vorbereitung. Es gibt nichts besseres als selbstgemachte Saucen und Marinaden.

Laut Wikipedia ist eine BBQ Sauce eine Würzsauce die für Grill und BBQ-Gerichte verwendet wird.
Wir haben also die Sauce nicht nur an einfachen Grill-Klassikern getestet, sondern am Vatertag auch an gigantischen Spareribs unserer Freunde, die nach einigen Stunden aus dem Smoker kamen.

Neugierig???


Na, dann heißt es wie immer erstmal einkaufen. Folgendes sollte auf eurer Liste stehen:

3 große Fleischtomaten
3 Zwiebeln
1 Schalotte
3 Knoblauchzehen
150 ml weißer Balsamicoessig
100 g Tomatenmark
300 g Brauner Zucker
125 g Speck
 Außerdem noch Chilli, Curry Himbeersirup, Rauchsalz, Öl, Whiskey, Honig, Tabasco und Salz.

Ist also recht übersichtlich :)

Los geht´s


Zuerst werden die Fleischtomaten eingeritzt und in kochendes Wasser gelegt. Es reicht ca 1 Minute, dann raus und abschrecken. jetzt können die Tomaten in Ruhe geschält werden.

Fleischtomaten 


geschälte Tomaten
Die Zwiebel, die Schalotten und den Knoblauch fein würfeln. Das ganze in einem Topf glasig werden lassen und dann den gewürfelten Speck dazu geben und anrösten. Jetzt mit einem kleinen Schluck Whiskey kurz ablöschen und dann das Tomatenmark dazu geben und wieder ein wenig anrösten. Jetzt die Tomaten dazu geben und zwar grob gewürfelt.
Nun den Essig und die Gewürze dazu geben, ca. 2 EL Paprikapulver und Curry sowie etwas Chilli (entweder geschnitten frisch oder getrocknet und gemahlen). Vom Sirup kommen 2-3 EL dazu und 1 EL Honig sowie ein wenig Tabasco. Den Zucker natürlich auch nicht vergessen.

So sollte es dann im Topf aussehen

Es muss köcheln


Das ganze jetzt ca 45 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Wenn jetzt einer schon mal probieren möchte, nicht wundern wenn es SAU-scharf ist. Die Schärfe wird am Ende ziemlich neutralisiert.

Die Sauce nun pürieren und mit dem Rauchsalz, Salz und Worcestersoße abschmecken und noch ein wenig einkochen lassen.
Jetzt darf die Vorfreude steigen

Die Menge ergibt ca. 1l Sauce. Der Menge entsprechend sollte man nun die Gläser zum abfüllen herrichten und in einem Topf mit klaren Wasser abkochen. Die Sauce in die heißen Gläser füllen, sofort den Deckel drauf und ab in den Kühlschrank.

Wer vorher noch probiert, merkt das die Schärfe sich deutlich reduziert hat und es nach dem abkühlen noch weniger wird.

 Euer Dirk.

Sonntag, 17. April 2016

Grillen mit Freunden

Grillen mit Gemüsefans


Nachdem es langsam etwas wärmer wird, konnten wir endlich auch mal wieder Sachen grillen die nicht in ein paar Minuten fertig sein müssen. Wenn man sich jetzt noch Gemüsefans einlädt, stehe ich als Fleischfan vor einer echten Herausforderung.

Challenge accepted ;)

Nachdem die Spargelzeit begonnen hat, fangen wir doch einfach mal mit grünen Spargel an. Der lässt sich gut Grillen und die Vinaigrette  kann man sehr gut vorbereiten.

Grüner Spargel mit Zitronenvinaigrette.

Grüner Spargel
Schalotte geschnitten




Für die Vinaigrette brauchen wir:


2 EL Apfelessig
1 EL fein gewürfelte Schalotte
2 TL geriebene Zitronenschale
1 TL scharfer Senf
4 EL Olivenöl
1/4 TL grobes Meersalz
1/4 TL schwarzer Pfeffer









Das ganze gut durchrühren und fertig ist der längste Teil der Vorbereitung.
Beim Spargel werden die enden abgeschnitten und auf ca 750g Spargel 1-2 EL der Vinaigrette geben (nicht mehr es brennt sonst)
Den Spargel auf den Grill geben und bei mittlerer Hitze anbraten. Wenn er fertig ist, runter nehmen und den Rest der Flüssigkeit darauf geben und servieren!

Fertige Vinaigrette
Nachdem Spargel aber auch nicht jedermanns Sache ist gab es als Alternative noch

Süßkartoffeln mit Kokosglasur.  


Beim einkaufen der Süßkartoffeln schon darauf achten das die Knollen alle gleich groß sind, damit die Garzeiten möglichst gleich sind.

Süßkartoffeln

Für die Glasur benötigt Ihr folgendes:


400 ml Kokosmilch
2 EL brauner Zucker
1 EL Butter
ca 1-2 TL gemahlene Chilli
etwas Salz
Saft einer Limette und die geriebene Schale.


Die vorbereitete Glasur

Die Süßkartoffeln in Folie wickeln und neben die Glut legen. Die gesamte Garzeit beträgt knapp 1 Stunde (zwischendurch wenden). Dann die Kartoffeln raus nehmen, kurz abkühlen lassen und dann Schälen und in Würfel schneiden. Die Glasur und die Würfel in eine Gusseiserne Pfanne geben und auf dem Grill nochmal ca 10 min reduzieren lassen. In eine Schüssel geben und es kann serviert werden.

Wenn der Grill heute eh länger in Benutzung ist gibt es auch mal wieder

Hendl mit Bierbixn im Oarsch.


Hier braucht es nicht viel:


1 Hendl
1 Dose Bier
Salz, Pfeffer und mildes Paprikapulver
Sonnenblumenöl
1 Bund Petersilie


Noch ein wenig "kasig"

Das Hendl reibe ich mit etwas Paprika und Salz ein. Der Bund Petersilie wird nur ein wenig klein gerissen und lernt die Innenseite des Hendls kennen.
Die Dose ebenfalls in den Hintern schieben und in den Grill damit. Das Hendl muss bei ca. 150 Grad rund 90 min garen. Ich gebe gerne auch noch ein Paar Kirschchips dazu, um einen etwas rauchigen Geschmack zu bekommen. Sobald das Hendl auf dem Grill ist, pinsel ich es noch ein wenig ein. Dafür gebe ich in eine Tasse ca 1/2 TL Salz und Pfeffer sowie 1-2 TL mildes Paprikapulver und ein wenig Öl und verteile das Ganze darauf.


So sollte es am Ende aussehen

Lasst es euch schmecken
Euer Dirk







Sonntag, 13. März 2016

Rouladen mal anders

Rouladen mal anders…


Normalerweise sind Rouladen - wenn sie aus Fleisch sind - alle recht ähnlich. Außen Rindfleisch (Oberschale) gefüllt mit Zwiebeln, Gurken und manchmal etwas Speck oder je nach Herkunft auch mal ein Ei .
Was macht man nun wenn die Familie oder die Gäste das eine oder das andere nicht mögen?
Ganz klar, man bleibt etwas fleischlastig J

Erstmal die Zutatenliste:


Rinderrouladen
Hackfleisch (ca. 50-60g pro Roulade)
Frühstücksspeck (Bacon)
Ei
Senf (scharf)
Zwiebeln
Rotwein
Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter und Zucker
Tomatenmark
Piment
Optional noch Ingwer und oder Koriander

Die Zutaten (zumindest die Meisten)

Die Vorbreitung

Das Hackfleisch vermengt mit Ei und Senf
2 Zwiebeln zum anbraten


Als Vorbereitung nimmt man das Hackfleisch, das Ei, ca 2 Teelöffel Senf, etwas Salz und Pfeffer und vermengt alles.
Wenn man es etwas würziger mag, kann man jetzt auch gut mit Paprika oder Tabasco ergänzen. Die Mischung wird recht feucht. Nicht wundern, dass macht es später schön saftig.






Die Zwiebeln klein schneiden (muss nicht unbedingt sehr fein sein. Es kommt darauf an ob man die Sauce am Schluss passieren möchte oder nicht)











Nun zu den Rouladen:

Das Fleisch auslegen und ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen und ein wenig Senf gleichmäßig verteilen. Den Speck darauf auslegen und am Schluss das Hackfleisch darauf streichen.
Salz, Pfeffer, Senf
Bacon
und nun noch das Hackfleisch

Nun zusammenrollen und mit Zahnstochern oder ähnlichen fixieren.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen, dann die Zwiebeln kurz anschwitzen und dann die Rouladen mit dazugeben und Scharf anbraten.
Frisch im Topf
Jetzt mit reichlich Rotwein ablöschen.
Nun gebe ich die Lorbeerblätter (2-3), zerstoßenes Piment, ca. 1 Teelöffel Tomatenmark und Senf dazu. Je nach Geschmack, kann man auch noch ein Stück Ingwer dazu geben (Schuhbeck lässt grüßen ;))
Ich zerstoße ca. 5 Piment im Mörser
Wenn sich der Wein ein wenig reduziert hat, gebe ich die Brühe dazu. Immer einen guten Liter da wir lieber etwas mehr Sauce haben. Aber auf alle Fälle sollten die Rouladen zu mindestens  2/3 bedeckt sein.
Jetzt können die Rouladen schmoren
Jetzt ist auch Zeit um etwas zu trinken ;)
Inkl. dem Anbraten sollte man ca. 2-3 Stunden Zeit einberechnen. Das ist natürlich kein Fast Food aber es gibt doch nichts Besseres als Selbstgemachtes. Außerdem gibt es einem noch Zeit auch ein paar schöne Beilagen zu zaubern. Ich denke Spätzle selber machen ist ein gutes Thema für einen neuen Blogeintrag.


Das fertige Gericht.



Ich wünsche euch einen guten Appetit.
Euer Dirk